Projektzuwendungen

Die BLUE PEBBLE FOUNDATION ist eine noch ganz junge Stiftung, die Ende 2019 das Licht der Welt erblickt hat. Um so mehr freuen wir uns, dass wir nun die ersten geförderten Projekte hier vorstellen dürfen. 
Gleichzeitig hat COVID-19 auch auf die Umsetzung der geförderten Projekte Auswirkung, so dass diese teilweise erst später umgesetzt werden können oder sogar ins nächste Jahr verschoben werden.

goals connect e. V.
Zukunft is(s)t smart - Bildungsreihe zur nachhaltigen Ernährung

„Globale Klima- und Umweltherausforderungen sind die Themen der heutigen Zeit. Der Sektor Ernährung/ Landwirtschaft spielt dabei eine entscheidende Rolle, ist er doch mit bis zu 30% für den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen verantwortlich. 
Unsere Ernährung hat zudem erhebliche Auswirkungen auf den lokalen, regionalen und globalen Ressourcenverbrauch. „Zukunft is(s)t smart“ ist ein Bildungsprojekt für Schüler*innen ab Klassenstufe 8, das eben diese Problematik aufgreift.

Ziel ist es, die globalen Umweltauswirkungen und Zusammenhänge eigener Ernährungsgewohnheiten zu reflektieren sowie durch alltagspraktische, zielgruppengerechte Informationsvermittlung die Verantwortungsbereitschaft und Handlungssicherheit der Zielgruppe zu stärken. Nachhaltigere Alternativen (pflanzlich basiert, regional, saisonal, fair produziert) werden interaktiv erarbeitet und anhand moderner digitaler Methoden zielgruppengerecht reflektiert.“

Sinnflut e.V. - Ortsgruppe KoKo

Gemeinsam Obst und Gemüse verarbeiten - für ein tolerantes Miteinander!

Sinnflut e.V. will sich auf wöchentlicher Basis mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen sowie mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen treffen, gemeinsam Obst und Gemüse sowie Kräuter ernten (wild und auf benachbarten Bio-Höfen) und gemeinsam verarbeiten. Dabei steht die praktische Arbeit wie auch das gegenseitige Kennenlernen und die Verbindungen über Unterschiede hinweg im Vordergrund. 

Es geht um Wissensvermittlung von Praktischem sowie um ein Annähern an die Zusammenhänge in der Natur. Gerade die Corona Pandemie hat zu Vereinzelungen geführt, denen man mit diesem Freizeitangebot solidarisch begegnen möchte.

Deutsche Gesellschaft für Mauersegler e. V. 

Mauerseglerklink in Frankfurt

Eine Klinik für verletzte und hilflos aufgefundene Mauersegler. 
Die Mauerseglerklinik in Frankfurt zieht aus dem Nest gefallene junge Mauersegler auf, leistet tiermedizinische Hilfe für verunfallte Mauersegler und ist spezialisiert auf Gefiederschäden. In der Klinik werden die Patienten rund um die Uhr versorgt mit dem Ziel, sie wieder wildbahnfähig zu machen. 
Üblicherweise werden im Jahr zwischen 700 und 800 Patienten behandelt. Die meisten Patienten sind juvenile und adulte Mauersegler, gefolgt von jährlich einigen Alpen- und Fahlseglern.

Längst ist das Einzugsgebiet der gefiederten Patienten überregional, und seit einigen Jahren nimmt auch die internationale Zusammenarbeit vor allem mit anderen europäischen Vogelschutz- und Tierschutzorganisationen zu. Speziell für Patienten, die eine Gefiedersanierung benötigen, ist ein Platz in der Mauerseglerklinik begehrt.

Weitere Informationen unter: www.mauersegler.com

Fotos: © Eva Brendel

Clean River Project e.V.

Paddeln und Fotokunst für saubere Flüsse und Meere

Das Clean River Project ist ein mehrfach ausgezeichnetes Umwelt-, Kunst- und Bildungsprojekt, das sich bundesweit für saubere Flüsse und Meere einsetzt und sich zum Ziel gemacht hat, die Plastikmüllverschmutzung in deutschen Gewässern zu senken. Die Devise des Clean River Projects lautet: Aufräumen, Aufrütteln, Aufklären. 
Im Kajak, Kanu und zu Fuß befreien sie gemeinsam Flüsse und Seen von Plastik und anderem Müll. Der gesammelte Plastikmüll setzen sie kreativ in Szene. Die Fotokunst präsentiert das Projekt in Ausstellungen und macht so auf das Problem der Plastikverschmutzung in Flüssen und Meeren aufmerksam. 

Darüber hinaus halten sie Vorträge und organisieren Schulprojekte. Ihr Ziel ist es, Verhaltensänderungen bei jeder*m Einzelnen anzustoßen, einen bewussten Umgang mit Plastik als Wertstoff zu fördern und gemeinsam etwas zu verändern!

Weitere Informationen:
www.cleanriverproject.de
Projektvideo

Fotos: © Clean River Project 

Igelburg Mossautal e.V.

Der im Jahr 2007 durch eine Gruppe engagierter Tierschützer gegründete Verein Igelburg Mossautal unterhält eine Auffangstation für in Not geratene einheimische Braunbrustigel (Erinaceus europaeus).
In Deutschland ist der Igel durch das Bundesnaturschutzgesetz ganzjährig geschützt.
 
Die Auffangstation liegt im Herzen des Odenwaldes und verfügt über die Anerkennung als gemeinnützige und förderungswürdige Station, die Genehmigung des Veterinäramtes zur Aufnahme und Pflege von Igeln und die staatliche Anerkennung durch das Regierungspräsidium Darmstadt (ohne Fördermittel!).
Der Verein ist als besonders förderungswürdig eingestuft, öffentliche Gelder erhält die Igelburg Mossautal nicht - sie wird allein durch Spenden finanziert.

Jährlich werden bis zu 400 Igel versorgt und gepflegt - darunter Mütter mit Kindern, Waisenkinder, verletzte und kranke Igel -  mit dem Ziel der Rückbringung in die Natur.
Die Station verfügt über verschiedene Räume wie Krankenstation und Mutter-Käfige sowie Freigehege und Winterschlafquartiere.

Zusätzlich engagiert sich die Igelburg Mossautal in der Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit, hält Vortrage an interessierten Schulen oder bei anderen Naturschutzorganisationen.

Weitere Informationen unter Igelburg Mossautal e.V. oder facebook
 
Fotos: © Igelburg Mossautal, natalie nollert/npx

Futur3 - Das Zukunftslabor

Das Projekt musste leider auf der aktuellen Umstände (COVID 19) zurückgestellt werden und kann erst im nächsten Jahr (2021) realisiert werden.

Informationen erhalten bei ProFellow - Verein für Bildungsprojekte e.V.

Tierhospiz Villa Anima e.V.

Das Tierhospiz Villa Anima bietet ein liebevolles Zuhause für alte oder schwerkranke Katzen und Pferde aus dem Tierschutz. Der Fokus der Tierhospizarbeit liegt darin, die individuellen Bedürfnisse der (meist) alten Tiere zu erfüllen, bis zum letzten Atemzug, und dabei die Wünsche der Tiere zu respektieren.
Seit 2015 sind dort über 80 Katzen betreut und begleitet, und auch 4 Pferde verabschiedet worden. Die Tiere stammen von regionalen und überregionalen Tierheimen und Tierschutzvereinen. Erschöpft, krank und oft in schlechtem Zustand kommen sie dort an. Die meisten Katzen sind Fundtiere oder haben in hohem Alter ihr Zuhause verloren.

Weitere Informationen unter Villa Anima e.V. oder auf facebook

Ein Reportage aus dem Jahr 2018 beim SWR Landesschau Baden-Württemberg

Fotos: © Vanessa Reif, Nora Burkard

EIAB - Europäisches Institut für angewandten Buddhismus

- Text folgt - 


Food for Future

Klimaschutz voranzubringen und dabei den kulturellen- und generationenübergreifenden Zusammenhalt zu stärken, ist das Ziel des Nachfolgeprojekts von „Alles Sellerie oder was? Klimafreundlich Kochen in Dresden“. In fünf Veranstaltungen werden regionale Produzent*innen unter die Lupe genommen, alltagstaugliche Konzepte für eine klimafreundliche Ernährung entwickelt, unter Anleitung von professionellen Köch*innen eigene Rezepte ausprobiert und natürlich gemeinsam verkostet. Hier treffen beispielsweise Jugendliche auf Bewohner*innen aus Seniorenheimen, Kleingartenvereine auf Geflüchtete und Inklusions-WGs auf Kindergartengruppen. 

Das gemeinsame Erleben und Lernen stärkt die Toleranz, führt zu einem Gemeinschaftsgefühl und zeigt, dass eine vielfältige Gesellschaft bereichert. Außerdem gibt es Motivation und das nötige Wissen in der eigenen Küche dem Klimawandel entgegen zu treten.
 
Weitere Informationen erhalten Sie beim BUND Regionalgruppe Dresden - Food for Future.

Fotos: © Fotostudio Beldeauf